Anita Ammersfeld (Prinzipalin des Wiener stadtTheater walfischgasse) und das Gespür für tragische Komödien und komische Tragödien*:

Die letzte Eigenproduktion der laufenden Theatersaison feierte am 6. März ihre fulminante Premiere.

„Der Vorname“  von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière – eine großartige Komödie mit aberwitzigen Wendungen - allerdings: „Man kann von der Handlung nicht viel  erzählen, ohne Pointen zu verraten, daher nur soviel: Ein kleiner Scherz im Freundeskreis hat dramatische Folgen, Geheimnisse werden enthüllt, alte Rechnungen beglichen.

Carolin Pienkos inszenierte so, wie man so einen Stoff inszenieren soll: Mit ebenso viel Sinn für Witz wie für Verzweiflung. Oliver Baier, Ildiko Babos, Alexander Rossi, Michael Rast und Katharina Solzbacher spielen hinreißend. Jubel! (Kurier)

„Betrogen“ – eine Komödie im Rückwärtsgang – steht weiterhin am Spielplan. Die kongeniale Besetzung  (Nicole Beutler, Joseph Lorenz, Nicolaus Hagg)  liefert sich in Harold Pinters Erfolgsstück einen Schlagabtausch auf hohem Niveau. Inszeniert hat der ebenso prominente wie instinktsichere Werner Schneyder, der mit seinem Soloprogramm „Ich bin konservativ“  im Mai  im stadtTheater walfischgasse zu Gast sein wird. 

 

* Und schon kündigt sich der nächste Coup an: Die britische Sängerin und Schauspielerin Marianne Faithfull wird vom 3. - 8. Juni 2013 am stadtTeater gastieren und bei "An Intimate Evening" mit ihrem Publikum auf Tuchfühlung gehen. Begleitet von dem Ausnahme Gitarristen Neill MacColl, wird la Faithfull eine Auswahl ihrer Songs darbieten.  www.stadttheater.org


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Und für die Hauptrolle in der nächsten Eigenproduktion des stadtTheaters (Premiere 17. Oktober 2013) konnte Neo - Jedermann Cornelius Obonya gewonnen werden.